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Bands & Projekte

On Tour - April 2018

Jonas Sisters

Jonas Sisters; unter diesem Namen formiert Jonas Hoenig diese neue Band, die seine Kompositionen und Arrangements spielt. Mit dem Kontrabass als „Kraftzentrum“ (Badische Zeitung vom 16.08.2017), irischen Landschaften sowie englischer Literatur als Inspirationsquelle schafft Hoenig Stücke, die rhythmisch oft anspruchsvoll sind, nie den Bezug zu Rock und Funk verlieren und seinen Mitspielern viel Raum zur eigenen Entfaltung lassen.

Mit dabei sind Sonja Ott, Dave Hasler und Dani Schuchter, die er während seines Studiums an der Hochschule Luzern – Musik kennen lernen durfte. Im Juli präsentierte das Quartett die erste CD „Bemergency Exit – Reak Glass“.

Sonja Ott (CH) – Trompete, Flügelhorn, Dave Hasler (CH) – Gitarre, Dani Schuchter (LI) – Schlagzeug und  Jonas Hoenig (D) – Kontrabass


Pressestimmen

  • "So lebte der Abend von der musikalischen Individualität der jungen modernen Musiker (...)" Badische Zeitung vom 16.08.2017

  • "Alle vier Musiker sind Virtuosen auf ihrem Instrument (...) Außerdem schaffen es "The Jonas Sisters" auf geniale Weise, eine immer stärker sich ballende Intensität aufzubauen, diese dann ganz sanft wieder zurückzunehmen und eine Komposition leise verlöschen zu lassen. (...) auch den Drive, der zum Mitschwingen inspiriert oder die schärfere Gangart harter Beats hat dieses Ensemble zu bieten. Und dass Kontrabassist Jonas Hoenig seine Kompositionen gern mit seinem Instrument eröffnet und mitunter damit auch den Bogen zum Schluss schlägt, gehört ebenso zum Reiz dieses Ensembles." Badische Zeitung vom 29.08.2017

Bemergency Exit - Reak Glass

Eine Falthülle aus Papier? „Ich will keinen Plastikschrott hinterlassen.“

Ein charmantes Understatement, würde man das handschriftlich nummerierte Debüt von Jonas Hoenig doch ohnehin nicht wegwerfen!

Aber recht hat er. Wer braucht schon robuste CD-Cases im Eigenheim und in Zeiten digitaler Archive? Überhaupt scheint das der Ansatz dieses Albums: Wer braucht schon prätentiöse Hüllen?

So spart sich Hoenig nicht nur das allzu kleinliche Vorkauen seiner Eigenkompositionen, er verzichtet auch auf das obligatorische Andicken mit den Interpretationen fremder Werke.

Man sieht sich also konfrontiert mit dem, was weitgehend unbeachtet in drei Ecken des Kontinents reifen durfte: Eine Auswahl von sechs Jazzkompositionen mit Rockattitüde.
Oder doch eher Rocknummern in Jazzästhetik?

Jedenfalls knallt und knarzt es gewaltig, swingt, groovt und walzt sich durch die Klangwelten der letzten 70 Jahre, ohne dabei akademisch zu riechen oder an dem Versuch zu scheitern, Alles mit Allem zu verbinden.

Die erstaunliche Breite des Klangspektrums ist nicht zuletzt der flexiblen Besetzung aus Drums, Bass, Gitarre und Trompete/Flügelhorn zu verdanken: Von Pink Floyd über Miles Davis bis hin zu eher nordisch anmutenden Klängen scheinen die drei Kollegen geradezu kaleidoskopisch alles abdecken zu können, was ihr Bandleader ihnen da vorgesetzt hat.

Dass das Ganze dann bei aller Komplexität mit der Selbstverständlichkeit und Ruhe alter Hasen daherkommt und im Verlauf des Albums eine schlichte und geradlinige Schönheit ausstrahlt, macht dieses Debüt zu einem selbstbewussten, kleinen Juwel, das man letztendlich wohl doch in einer dickeren Hülle geschützt wissen will.

Manu Mühl, Freiburg Dezember 2017

01 Co Mayo
02 Seven Fleas
03 Tra
04 Ursa Minor
05 December Blues
06 Blue Circle

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